Zum Karneval nach Athen

 

Dienstag Vormittag geht es bei strahlendem Sonnenschein nach Athen. Dort angekommen ist erst einmal Schluß mit der Sonne. Bedeckt mit einzelnen Regentropfen lasse ich mich ins Hotel bringen. Ein großer Klotz zentrumsnah, am Rande des Regierungszentrums.

Das Hotel hat eine große Dachterasse mit Ausblick über Athen sowie Restaurant und Bar. Der Ausblick ist nicht so berauschend. Mittlerweile regnet es Bindfäden. Nachdem der Regen nach gelassen hat, ist es bereits dunkel als ich zu einem Spaziergang aufbreche. Ich muss noch etwas essen.

Vieles ist geschlossen oder sieht verlassen aus. Die meisten Seitenstraßen sind kaum beleuchtet und der Straßenverkehr ist im Vergleich zu früher sehr ruhig. Restaurants gibt es, die Meisten sind allerdings geschlossen, der Rest gähnend leer. So entschließe ich mich lediglich an einem Stand Pita zu essen und gehe wieder ins Hotel.

 

Am nächsten Vormittag werde ich gegen 11:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht. Dimitri, mein Fahrer erzählt mir ein wenig von der aktuellen Situation in Athen und meint, dass einzig Positive an Allem, sei der Verkehr. Die 24 Std, Rushhour gibt es nicht mehr, auch der Smog der ständig über Athen lag ist weg. Autofahren ist für den Griechen zu teuer geworden.

 

Ich ägere mich ein wenig, jetzt auf dem Weg zum Flughafen scheint die Sonne, als wenn es nie geregnet hätte.

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