Tag 1 Wiesbaden - slovenische Grenze


18/19.07.2012

Km 0/ 466.463 - 19:00 Uhr Abfahrt Wiesbaden
Km 722/ 467.185 - 07:30 Uhr Ankunft raum Villach

Stellplatz Österreich, 9713 Zlan, Ziebl 4 (Nagelerhof)

Um 15:30 Uhr kam Britta von der Arbeit. Lilli und ich haben den Vormittag Musik aufgeladen, den Kühlschrank bestückt, unser Häuschen durchgeputzt und versuchten irgendwie die Zeit rum zu bekommen bis es endlich los geht. Die eigentlich vernünftige Idee war ja zu schlafen, aber das wollte gar nicht gehen. Wir warteten noch den Berufverkehr ab und brachen gegen 19:00 Uhr auf. - Der Urlaub beginnt.

Unser MobyDick schnurrt die A3 Richtung Sonne & Sommer. Das Navi bestimmt unsere Ankunftszeit in Zlan auf 01:30 Uhr. - Aber das wird nichts werden. Kaum 20 km gefahren stehen wir noch vor dem frankfurter Flughafen gleich mal 4 km im Stau. - Aber es kam noch besser. Nach dem Stau fahren wir auf einen Parkplatz, um zu schauen ob alles funktioniert, weil ich die Begrenzungslampen so dunkel im Rückspiegel sehe. Sie tuns nicht, deshalb sehe ich sie auch nicht und die linken Rücklichter sind ebenfalls tot. Sicherung durch und jede neue Sicherung brennt ebenfalls durch.- Masseproblem - Das soll ich jetzt auf über 8m länge der Kabel suchen und finden?!

Wohnbusfahrers liebste Karte? - Die ADACplus Karte.

Angerufen und 90 min Wartezeit genutzt unsere Gartenlaube im Heck leer zu räumen und beginnen die Kabelstränge zu verfolgen & kontrollieren. Nichts durchgescheuert, nichts zu erkennen. Der gelbe Engel schaut ebenfalls die Kabel durch und fängt an zu messen. Leider hat so ein Meßgerät keine 8m Kabel, so daß man die Leitung zwischen Sicherung und Leuchten nicht durchmessen, bzw.überbrücken kann. Deshalb entscheiden wir uns die linken mit den rechten Heckleuchten zu verbinden und eine Sicherung dazwischen zu klemmen.

Kurz nach 22:00 Uhr gehts weiter. Unser MobyDick scheint sich genauso zu freuen wie wir. Er schnurrte die Strecke in einem durch bis zur Grenze vom Ösiland. Nun sind wir stolze Besitzer einer GoBox in der Windschutzscheibe, die ständig piept und damit anzeigt, das die Ösies sich von unserem Konto bedienen. 07:30 der Nagelerhof ist erreicht. - unser erster Stellplatz und was ein schöner Platz knapp 6km von der Autobahn entfernt. Die Bäuerin begrüßt uns mit der Milchkanne in der Hand und fragt, ob wir Brötchen möchten, noch bevor wir Hallo sagen können. Geplättet durch die Nachtfahrt, überwältig von dem genialen Ausblick und der Freude einen solchen schönen Stellplatz für den ersten Zwischenstopp zu haben, antworte ich 8 Stück.

Hier auf dem Bauernhof ist es wirklich schön. Die Stellplätze sind sehr großzügig auf mehreren Terassen verteilt. Wobei die Hofzufahrt keine ¨Hauptstraße¨ist. Aber es lässt sich problemlos fahren. Es gibt Ver- & Entsorgung, sogar einen Pool. Eine Dusche & Toilette ist vorhanden. Außerdem wird man mit frischen Brötchen verwöhnt, Frischmilch ist erhältlich und einmal die Woche (Donnerstag) wird Brot gebacken. - Heute ist Donnerstag :-). Für die Kinder gibt es Ziegen, Kanninchen, Katzen, Kühe, Kälber und wer gegen 17:00 Uhr da ist, kann die Kühe mit von der Wiese holen und beim melken helfen.

Die Bäuerin kommt zu uns an den Bus mit Brötchen & frischer Rohmilch. Sie lacht und sagt, ich muß mich wundern, wieviele Leute mit umgebauten Bussen kommen. Dieses Jahr wären schon mindestens vier solcher Busse hier gewesen. Ein Pärchen mit Katze kam sogar auf dem Rückweg wieder vorbei. Ich muss lachen. ..

:-) diesen Katzentransporter kennen wir :-) Riesen Dankeschön für den Tipp an Edith & Peter.

Wir bleiben den Tag hier und werden heute Nacht so weiterfahren, dass wir zum Sonnenaufgang am Meer, bzw. auf Krk an der Fähre für Rab stehen. Zumindestens ist das der Plan. Im Moment genießen wir das faulenzen auf der Wiese. Lilli spielt mit einem norwegischen Mädchen, besser gesagt unterhalten Sie sich mit Händen und Füßen.

Es ist schön, wenn der Alltagsstreß und Ärger von einem geht und die Urlaubsstimmung einzug hält. - Bussen ist einfach ein geiles Allheilmittel und wir sind wieder in unserem Element. So,nun steht das Pernodglas auf dem Tisch, jetzt wird die Aussicht genossen und vielleicht etwas gekocht.

19/20.07.2012

Km 722/ 467.185 - 22:00 Uhr Abfahrt Zlan
Km 1011/ 467.474 - 03:30 Uhr Ankunft Krk Fährhafen
07:45 Uhr Abfahrt Fähre Krk
Km 1032/ 467.495 - 10.00 Uhr Ankunft Camping Planka

Stellplatz Kroatien, Insel Rab Kampor Autocamp/Taverne Planka


Die Überfahrt mit der Fähre war schön. Strahlend blauer Himmel und tief blaues Mittelmeer. Um uns herum viele Inseln. Auffahren auf die Fähre mussten wir übrigens rückwerts. Zu Beginn der 1,5 Std. Ünerfahrt frühstücken wir gemütlich im Bus und genießen die kurze Kreuzfahrt im eigenen Bus mit Aussicht.

Auf Rab kommen wir im Ort Lopar an. Hier befindet sich ein großer Campingplatz mit über 1500 Stellplätzen. Der Campingplatz liegt direkt am Paradisostrand, einem knapp 2km langen Sandstrand. Wir fahren zuerst einmal quer über die Insel nach Rab. Die Straßen hier auf Rab sind größtenteil breit genug für unseren Bus, wenn da nicht noch Gegenverkehr wäre. Selbst bei 40 Km/h schaukelt sich der Bus ziemlich auf. Deshalb muss man höllisch auf die Mauern rechts und links der Straßen aufpassen. Rab selber hat eine schöne Altstadt und genauso enge Gassen. Wir lassen es uns nicht nehmen und durchbussen einmal die Stadt Rab, bevor wir nach Kampor zu unserem Stellplatz fahren.

In Kampor angekommen, möchte uns das Navi in eine Straße führen, die ich betrunken nicht herunter laufen möchte. - Also ignorieren wir das Navi und schaukeln weiter gerade aus. An der nächsten Kreuzung sehen wir ein Schild Autocamp Planka. Scharf links und wir befinden uns auf einer kleinen Straße direkt am Meer, so breit wie unser Bus. 500m die Britta als Beifahrer schwitzt, weil Sie sich in jeder Kurve quasie über dem Wasser befindet. - Aber abgesehen von zwei Autos die Rückwerts uns ausweichen mussten hat es gut geklappt. - Wir stehen am Camping Planka und ich würde Free&Easy sofort knutschen. Das ist die Wucht hier. Genau wie beschrieben, der Platz direkt am Meer und der Sandstrand grenzt quasie an den Campinplatz. Der Betreiber kommt direkt zu uns und begrüsst herzlichst. Unser reservierter platz ist noch nicht frei, solange sollen wir am Meer stehen bleiben. - Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Frieda & lilli sind auch gleich im Wasser verschwunden, wobei Lilli kurz aufschreit öje ist das Wasser warm¨. Britta folgt und meint, wie Badewasser. man kann sehr weit hinaus laufen, bzw. muss man recht weit hinauslaufen, bis man schwimmen kann.

Zur einen Seite beginnt nach dem Campingplatz der großzügige Sandstrand. Zur anderen Seite kann man zum Hafen laufen. Fußläufig gibt es ein paar Tavernen, einen Bäcker und Supermarkt. Außerdem gibt es eine Tauchstation und man kann Motorboote (Narren mit Motor) leihen für knapp 60 Euro am Tag inkl. Sprit. Der Platz selber hat auch Ferienwohnungen und ein Restaurant, von dem hier auf dem Platz jeder schwärmt. Wir werden es heute Abend testen. Es gibt Strom und ein Sanitärgebäude, dass sehr einfach aber sauber ist. Duschen haben heißes Wasser und einen Stromkasten gibt es neben dem Sanitärgebäude. insgesamt gibt es knapp 10 Stellplätze, von denen min. sechs Wohnbustauglich sind.

Wir haben es uns erst einmal am Strand gemütlich gemacht und uns dann häuslich auf unserem Platz eingerichtet. Hier werden wir ein paar Tage länger bleiben. Britta überlegt sogar, ob wir ganz hier bleiben. Mal schauen, vielleicht kann man ja außer einem Boot hier auch Roller oder ein kleines Auto mieten, dann wäre das eine Option. Wir zahlen hier komplett pro Tag knapp 20 Euro und das restaurant am Platze hat eine recht umfangreiche Speisekarte bei der man für 10 Euro durchaus satt werden kann.

25.07.2012 7. Reisetag

Wir stehen noch immer Kampor auf Rab und genießen unseren Urlaub. Ja Peter, auch wenn Du hier den kleinsten Bus hast, Dein Tipp war ein ganz Großer :thumbsup: und hier werden wir nicht das letzte mal gewesen sein. - Genau der richtige Ort um in den Urlaub abzutauchen.

Die letzten Tage haben wir die ¨Bora¨ erlebt. Wo es hier auf dem Platz noch relativ geschütz war, haben uns Wohnwagenfahrer erzählt, das Beim Fährhafen Wohnwagen vom Wind umgefallen sind. Sie selbst konnten Ihren Wohnwagen nur schützen, indem Sie mit zusätzlichem Gewicht (drei Erwachsene) vor dem Abheben bewahren konnten. - Wir hatten hier Glück mit unserem Sturmband für die Markise. Alles hat gehalten.

Auch bei unserem Ausflug nach Rab konnten wir die Auswirkungen des Sturms sehen. Ein Sportboot liegt zerschellt auf den Krippen. - Nun schenken wir dem Geücht glauben, das die Küstenstraße zwei tage gesperrt war. Rab selber ist sehr sehenswert. Mittelpunkt ist der Hafen für Sportboote. Daran empor erstreckt sich die Altstadt. mit Kloster, das noch aktiv betrieben wird.

Die Altstadt selber ist komplett restauriert und hat wunderschöne kleine Gässchen. das besondere, man kann durch die ganzen Gässchen laufen ohne auch nur einem Touristen-/Andenkenladen zu begegnen. Die befinden sich alle an einem Platz unten beim Hafen, der dann auch zum gemütlichen sitzen in einem Straßencafe einläd.

Morgen werden wir weiter bussen Richtung Zadar, eventuell nicht die Küstenstraße entlang, sondern über die Insel Pag. Das werden wir morgen während der Fahrt entscheiden.

26.07.2012

Km 1032/ 467.495 - 08:15 Uhr Abfahrt Kampor
Km 1134/ 467.597 - 12:30 Uhr Ankunft Seline

Stellplatz: Kroatien, Seline Camping Pisak direkt am Meer

Ziemlich genau 100 km ging es heute weiter Richtung Süden. - Langsam wurde es auch Zeit, so schön wie der Stellplatz auf Rab auch war, wir wollten ein Stück weiter. Solange auf einem Platz ist nichts.

Gestern Abend saßen wir noch mit den Wohnwagenfahrern aus Hannover zusammen, die uns von den Auswirkungen der ¨Bora¨ berichteten. Bis auf unseren Vorzeltteppich und die Stühle hatten wir schon alles für die nächste Etappe verstaut. Ach ja, wir haben seit neustem einen Vorzeltteppich und den sogar in Wagenfarbe.

Frieda hat den Stellplatz mit Restaurant nicht so gut vertragen, bzw. war Sie zuviel an der Hintertür von der Küche mit dem allseits bekannten Blick. Die Strafe folgte in der Nacht und am Morgen. Reichhaltig sämiger Stuhlgang mit mit Winden, die wir nicht weiter erläutern möchten. - Nächtliche Putzaktion und am Morgen noch die ein oder andere Stelle rings um den Wohnbus. Bei blauen Himmel starten wir früh morgens, damit wir an der Fähre zum Festland nicht so lange warten müssen. Dann geht es die Küstenstraße entlang. Zuerst hinauf auf fast 400m und dann rechts herum und links herum, Berg auf, Berg ab. - Unser MobyDick schnurrt die Küstenstraße entlang. Da kaum Verkehr ist, die Straße gut zu fahren ist, entscheiden wir, das wir nicht über Pag Richtung Zadar fahren, sondern auf der Küstenstraße bleiben.

Wir kurven die Küste entlang, durchqueren das ein ode andere Fischerdorf und sehen nach jeder Kurve neue schöne kleine Buchten die zum verweilen einladen. Regelmäßig, alle paar Kilometer kommen auch kleine AutoCamps. Und nun verstehen wir, das viele dieser Camps zwar wunderschön liegen, aber die Zufahrten für unser Gefährt nicht händelbar sind, oder die Plätze manchmal kaum mehr als zwei unserer Wohnbusse beherbergen könnten. In Seline angekommen findet sich unser Campingplatz gut.

Der Ort ist überschaubar. Zwei kleine Supermärkte, eine Kirche, ein paar Restaurants und direkt am Strand unser nächster CampingPlatz. Die Betreiber erwarten uns bereits und zeigen uns einen Platz in der ersten Reihe mit direktem Strandzugang. Wir verlegen unseren Stellplatz in die zweite reihe, zwischen zwei kleine Bäume, um nicht direkt am Wegrand zum Strand zu stehen.

Der Platz selber unterteilt sich in zwei Bereiche, getrennt durch einen Wassergraben. Einer mit kleinem Wäldchen, in dem alles recht eng zusammen stehen und unserem zweiten Platz. Offen, mit wenig Baumbewuchs, dafür großzügigere Stellplätze. Der Platz selbst ist mehr oder weniger geschottert. Man sollte darauf achten einen Platz zu erwischen mit kleinen Schottersteinen. Die Sanitäranlagen sind komplett neu und sauber. Überhaupt ist es hier sehr sauber. Es gibt Ver- & Entsorgungsplätze, einen Bäcker und ein Bistro direkt am Platz, bzw. direkt daneben. Fußläufig sind die Supermärkte und Gemüse-& Obststände erreichbar, wie auch die Restaurants. Für jeden Stellplatz gibt es Strom und der Platz verfügt über kostenpflichtiges WiFi. Insgesamt verfügt der Platz über kanpp 150 - 200 Stellplätze.

Wir haben uns häuslich eingerichtet und sind erst einmal ins Wasser und an den Strand gegangen. - Sandstrand ade, hier gibt es Kieselstrand und dafür türkisblaues Wasser, so dass wir die Schnorchelsachen auspacken können. Badeschuhe sollte man wegen des groben Kiesel auf jedenfall anziehen. Seeigel haben wir keine gesehen. Im Ort (knapp 200m) gibt es auch eine kleine Kaimauer mit Steg und Strand ohne viel Kiesel. (Ich hasse Kies &Kieselstrände)

Abends zum Sonnenuntergang dünsten wir frisches Gemüse mit Nudeln und genießen die Ruhe mit der sanften Brandung des Meeres. sowie Pernod und Rotwein. Glücklicherweise hat auch dieser Platz keine Annimation die unser Urlaubsglück stören könnte.

27.07.2012

Seline der Campingplatz hat heute zu einigen Zwistigkeiten in der Familie geführt. Wobei ds meiste in meinem Kopf sich abspielte und meine Frauen das ausbaden mussten. Heute Morgen gegen halb Acht bin ich erst einmal schwimmem gegangen. - Absolut ruhig und klares Wasser. Gegen 10:00 Uhr ist auch der Rest aufgestanden. Der Strand wird tagsüber recht eng und das Wasser ist bei dem Betrieb auch nicht mehr wirklich klar. Frieda konnte tagsüber auch nicht mehr an den Strand, weil die Weißwaren sich überwiegend gestört fühlten. Irgendwie gefällt es mir hier gar nicht mehr so gut. Meine Frauen stört das weniger. Wobei Lilli mich schon verstehen kann.

Ganz ohne ¨Hintergedanken¨ animiere ich meine beiden Grazien zu einer Fahrradtour nach Starigrad (3km vor Seline). Nach dem Besuch einer kleinen Einkaufpassage und einem Supermarkt gings auf dem Rückweg ¨ganz zufällig¨ an ein paar MiniCamps vorbei. Beim Camp Igor waren dann meine Frauen auch der Meinung, dass es hier um einiges schöner ist. Leider war sich die Betreiberin nicht sicher, ob Sie für uns noch einen Platz hat. Wir sollten Morgen nochmals nachfragen. Zurück auf dem Platz in Seline hat es mir dann gar nicht mehr gefallen. Jetzt hat mich auch der Krach der spielenden Kinder genervt. Zumindestens habe ich Britta so genervt, dass Sie mit Lilli nochmal zu dem Platz Igor gefahren ist. Lilli kam nach einer Stunde zurück und schrie; Bodo einpacken, wir haben einen Platz bekommen. Innerhalb von 15 min hatte ich alles zusammen gepackt und war auf dem Weg zur Rezeption. Mit Unverständnis wurde uns die Rechnung fertig gemacht und dann gings Richtung Starigad, knapp 2 Kilometer von Seline entfernt.

Das Einrichten auf dem neuen Stellplatz dauerte ebenfalls kaum 15 min und wir fühlten uns wieder wohl. Nette Stellplatznachbarn haben wir auch. Neben uns stehen Berliner mit einem Leihwohnmobil und hinter uns eine Familie aus Marburg. Wir selber stehen direkt am Wasser. Und hier ist es mindestens so schön wie in Kampor. Lilli findet sofort Anschluß an andere Kinder und Britta & ich machen es uns gemütlich unter der Markise mit Blick aufs Meer. Die Familie aus Marburg gesellt sich zu uns und erzählt, dass sie schon seit sechs Jahren hier her kommen. - Wir selber sind ganz begeistert von dem Platz und ehrlich gesagt froh von dem Platz in Selien wieder weg zu sein.

Wobei man ganz klar sagen muss, Seline, Platz Pisak ist nicht schlecht, aber hier das entspricht einfach viel mehr unseren Vorstellungen von entspanntem Urlaub. Der Platz selber bietet ungefähr 12 Mobilen Platz. die Einfahrt und der Platz ist gut befahrbar. man kann mit 7 Mobilen direkt am Wasser stehen. Neben zwei kleinen Kiesstränden gibt es eine Kaimauer und Bootsliegeplätze. Der Platz bietet Strom, sowie ein wirklich sauberes Sanitärhaus mit Duschen & Toiletten, sowie Waschgelegenheit. Die Besitzeer sind sehr feundlich. Man kann mit auf Fischtour gehen und neben den Stellplätzen gibt es auch Ferienwohnungen und einen großen festen Grill. - Mehr von dem neuen Platz gibt es Morgen.

28.07.2012

So, die Welt ist wieder in Ordnung und der familien Frieden wieder hergestellt. Der neue Platz ist wirklich schön und sogar noch ein Ticken schöner als auf Rab, da wir hier direkt am Wasser stehen, keine Bora mehr windet und es herrlich ruhig ist.

Um 05:30 Uhr werde ich wach. Draußen geht langsam hinter den Bergen die Sonne auf. Kein Wind, das Meer ist absolut ruhig und spiegel glatt. Da gibt es nur eins, ab ins Wasser. Frieda trottet mir ungläubig hinterher, legt sich aber am Wasserrand wieder ab und schläft weiter. - Herrlich das ganze. Um sechs lege ich mich wieder hin, bevor wir gegen 10:00 langsm Frühstück machen. Der Tag gehört uns und dem Strand. Lilli belustigt sich mit den Kinder an der Kaimauer. Wir tauchen zwischendurch zur Abkühlung ins Meer, lassen uns mit den Matratzen treiben oder gehen mal schnorcheln. Frieda wird dabei immer ganz hektisch und hat Lilli im Wasser die Flossen geklaut und an Land gesichert. Schmeißen wir Ihr eine Leine zu, zieht sie uns mit samt Matratze durchs Wasser. Leider immer zurück an Land, aber Spaß bringt es uns trotzdem.

Der Tag vergeht, einige weitere Mobile kommen auf den Platz und wir beenden den Tag mit einem leckeren kalten Abendessen, dalmatischer Schinken, Tomatensalat, Ziegenkäse & Wein. Dazu zum verdauen gibt es selbst gebrannten Raki (Trester). - So kann es die nächsten Tage weiter gehen.

Zum Platz gibt es kaum noch etwas hinzu zufügen. Er ist einfach idylisch direkt am Meer mit einigen Bäumen, kostet knapp 20 Euro und hat alles was man braucht.

01.08.2012

Hier auf dem Platz Igor gefällt es uns so gut, das wir noch keine Gedanken verschwendet haben, wann es weiter geht. Das Wetter passt (wobei es gestern wieder eine Bora gab), das Meer liegt direkt neben uns und die Stellplatznachbarn sind auch alle sehr nett. Im direkten Umfeld von uns stehen fast nur Wohnmobile aus unserer Nähe (Limburg, Marburg, MainTaunusKreis, Friedberg).- Also quasie alles in hessischer Hand. Lilli hat Anschluß an eine Kinderscharr gefunden, die den ganzen Tag umhertollen. Frieda hat ebenfalls Anschluß mit drei anderen Hunden. So genießen wir die Zeit in vollen Zügen und fragen uns höchsten mal, wo sind sie denn alle.

Gestern, wegen der Bora haben wir einen Ausflug nach Zadar gemacht. Knapp 45 min Fahrt und direkt vor der Altstadt gibt es einen großen freien Parkplatz. Dieser ist nicht zu verfehlen. Einfach wenn man nach Zadar rein fährt immer gerade aus. Kurz vor der Altstadt und Meer kommt der Parkplatz auf der rechten Seite. Parkt man woanders und falsch, findet man diesen Platz ebenfalls, weil nebendran der Abtellplatz für Falschparker ist.

Eigentlich wollten wir mit unseren Nachbarn aus Marburg mitfahren. Wegen der Bora, mussten aber alle Ihr Hab & Gut sichern, somit war es in der Weissware eng, das wir unseren MobyDick gestartet haben. Mit insgeamt 9 Personen und drei Hunden sind wir nach Zadar gefahren und haben die Stadt erkundigt. Als besonders Empfehlenswert muss man die Orgelpfeiffen am Wasser erwähnen. An der Kaianlage hinter der Alstadt, seitlich zur Hafeneinfahrt findet man die Meeresorgel die durch die Brandung Töne von sich gibt. - Am besten einfach hinsetzen, Augen schließen und genießen.

Wie alles, was wir bis jetzt in Kroatien gesehen haben, ist auch Zadar perfekt heraus geputzt. Die alten Festungsanlagen und Kirchen kann man besuchen, sowie römische Ausgrabungsstätten. - Für meine Frauen waren allerdings die Geschäfte und Einkaufsmalls interessanter. Auf der Rückfahrt haben wir für den Großeinkauf noch an einem der Einkaufzentren angehalten und 9 Mann sind ausgeströmt um Vorräte auf zu füllen. Schwer bepackt mit Getränkevorräten für die nächsten Tage ging es dann zurück zu unserem Stellplatz.

Bora vorbei, berichtete man uns bei der Rückkehr. Und in der Tat sah es so aus, als wenn der Sturm vorbei sei. Die Küstenstraße soll auch wieder frei gegeben sein. Trotzdem frischte der Wind Abends noch mal so auf, dass niemand seine Sachen draußen stehen lassen konnte. Heute morgen liegt das Meer wieder seelenruhig neben unserem MobyDick, als sei die letzten 24 Std. nichts gewesen. - Und wir wissen immer noch nicht, wann und ob wir von hier weiter fahren werden.

05.08.2012

Sonntag Morgen 09:00 Uhr, es sind bereits 34 Grad, das Mittelmeer liegt immer noch direkt vor unserer Tür und wir stehen seit über einer Woche am gleichen Platz auf dem Camp Igor zwischen Starigrad und Seline. - Langsam müssen wir uns Gedanken machen, ob wir unserem Kroatienurlaub die richtige Überschrift gegeben haben. Aber es ist so schön hier, inklusive Stellplatznachbarn, das wir eigentlich nur am überlegen sind, wie wir unsere Urlaubszeit längstmöglichst hier ausreizen können. So haben wir entschieden, das wir bis Mittwoch noch hier bleiben werden und dann die Heimreise in drei Etappen antreten um Samstags wieder Daheim zu sein.

Die letzten Tage haben wir auch hier auf dem Platz und in der Umgebung einiges erlebt. Lilli war mit ihrer Kinderschar ein paar mal mit dem Motorboot unterwegs. Einmal sind Sie über den Wasserweg zu den Wasserfällen gefahren, ansonsten zu verschiedenen Buchten zum Wasserskifahren, schnorcheln und Spass haben. Wir selber haben uns damit begnügt hier vor unserem MobyDick zu schnorcheln und den Tag zu genießen. Abends ging es dann mal nach Starigrad oder Seline zum Essen, Eis schlabbern oder an der Strandpromenade zu flanieren.

Wir haben hier auf dem Platz auch nicht den einzigsten Oldtimer. Der Platzbetreiber selber hat einen alten Opel mit liebe restauriert und vor ein paar Tagen ist ein 67er Bulli mit Panormascheiben und Faltdach hier aufgeschlagen. 40 PS und knapp 920.000km Laufleistung. Bis ins Detail geliebt & gepflegt. Das Pärchen die den Bulli bewegen kommen aus Schweden und brauchen bei max. 80 Km/h gute 6 Tage für ihren Heimweg. Der Besitzer gehört zum schwedischen Bulliclub, war so begeistert von unserem Bus, wie ich von seinem, daß wir einen Nachmittag lang eine Fotoserie geschossen haben -der große und der kleine Bus. Dabei wurde natürlich auch viel gefachsimpelt und wir standen nicht lange alleine.

Lilli hat bei Ihren Bootsausflügen Delphine gesehen, wir hier auf dem Platz haben eine Schlange entdeckt, die gerade einen Leguan vertilgte. - Kein Spaß zwischen den Wohnmobilen mit einer Schlange zu leben, somit musste die Schlange Ihr Leben lassen und der Campingplatz hatte ein Nachmittagsthema.

Gut gegessen haben wir jeden Tag. Alle paar Tage kommt der Gemüsehändler auf den Platz und mit dem Fahrrad ist es nicht weit bis zum Markt auf dem es auch frischen Fisch, Muscheln und Calamari gibt. Außerdem gibt es einige Restaurants, bei denen wir komplett mit Getränken nicht mehr als umgerechnet 30 Euro bezahlt haben für wirklich reichhaltige und gute Mahlzeiten.

Gestern Abend haben wir die Cramergrills zusammen gestellt. Frisches Gemüse gedünstet, Reis gekocht und frischen Fisch & Calamari gegrillt. Leute, das war ein Gedicht von essen. Auch als absolute Empfehlung muss man das Karlovacko Radler erwähnen. Schmeckt gekühlt absolut erfrischend und nicht so süß wie Radler bei uns. Zum Glück kühlt unser Absorber noch immer Perfekt, das wir neben Eiswürfeln für Pernod immer genügend Radler kalt stehen haben.

Morgen am Montag werden wir noch einen Ausflug in den Nationalpark machen, dessen Eingang quasie neben dem Camp liegt und eine Höhle besuchen. Dienstag gibt es dann noch einen letzten Strandtag, bevor wir am Mittwoch die Heimreise antreten werden.

Dann können wir auch wieder über nette Stellplätze und Routenverläufen berichten, wie man das sonst von uns gewohnt ist, wenn wir alle paar Tage zu neuen Ufern aufbrechen. - Für das nächste Jahr haben wir uns schon überlegt, das wir von Ancona aus mit der Fähre bis Split oder Dubrovnik fahren und dann Stück für Stück die Küste entlang bussen, um dann noch eine Woche im Camp Igor zu entspannen. Denn eins ist sicher, hier kommen wir wieder hin, aber bei der nächsten Kroatientour müssen wir mehr von diesem Land sehen.

08.08.2012

Der letzte Tag in Kroatien, bzw. in Seline, denn die Rückfahrt werden wir die Küstenstraße bis Rijeka fahren, bevor wir Kroatien Richtung Slowenien/Österreich verlassen. Das waren herrliche Tage hier am Meer. Heute zeigt sich ds Wetter auch noch mal von seiner besten Seite.

Die ganzen Tage habe ich mir schon gedacht, dass auf dem CP in Seline der Bus von Stefan steht. Es war aber durch das Fernglas nicht so genau zu erkennen. Gestern Nachmittag stand dann der Stefan in der Nachmittagshitze plötzlich vor unserem MobyDick.

Gestern Vormittag sind wir mit dem Yougurtbecher unserer Stellplatznachbarn zu der Höhle gefahren, bzw. haben wir diese gesucht. So wie beschrieben sind wir im Ort einem asphaltierten Feldweg gefolgt, der irgendwann zu einerSchooterpiste wurde und in die Berge führte. nach dem Motto, der Weg ist das Ziel sind wir dem Weg weiter gefolgt. bis wir ziemlich weit Oben waren. Von einer Höhle war aber weit und breit nichts zu sehen, auch eine Wendemöglichkeit gab es nicht. Also ging es weiter, bis wir nach einigen weiteren Kilometern einen Platz sahen, an dem wir wenden konnten und wieder zurück fuhren. Ein wenig weiter die Küstenstraße entlang, fragten wir bei einem Restaurant nach, wo die Höhle sei und man teilte uns mit, das wir ganz richtig sein, aber für die Höhle einen Führer benötigen. Dieser sei im Moment unterwegs. Somit blieb es bei einem Ausflug ins Gebirge.

Mittags zurück ging es sofort ins Wasser zur Abkühlung. Selbst Frieda hat es diesen Urlaub gelernt, dass Wasser Spass ist und genießt es mitlerweile im Meer zu schwimmen. Besonderen Spaß macht es mit Board oder Luftmatratze, denn Frieda zieht uns mit einer Leidenschaft immer zurück zum Land. Lilli hat eine Menge Muscheln beim schnorcheln gefunden. Als es gegen Abend kühler wurde haben wir eine große Schüssel Gemüse geschnipselt und geschmort. Dazu gabs noch einmal frische Dorade und mit unseren Stellplatznachbarn aus Limburg, sowie Martina & Paul von den Straßenfüchsen tafelten wir gemeinsam und ließen den abend ausklingen.

Heute haben wir den herrlichen tag ebenfalls komplett am und im Wasser verbracht. Lilli ist ein letztes mal mit den Österreichern Boot fahren gegangen und wir haben, so wie es die Hitze zugelassen hat langsam begonnen reisefertig zu werden. - Herrlich ist es hier und wir sind ein wenig traurig, das es morgen endgültig Richtung Heimat geht. Aber vorher werden wir alle zusammen noch einmal essen gehen und die letzten Kuna ausgeben.

9.08.2012

km 1268/ 467.685 07:00 Uhr Abfahrt Seline Camp Igor
km 1476/ 467.893 12:15 Uhr Grenze nach Slowenien
km 1638/ 468.055 14:40 Uhr Grenze nach Österreich
km 1831/ 468.248 17:30 Uhr Grenze nach Deutschland

So, das war es dann so langsam mit dem Sommerurlaub für dieses Jahr. 06:00 Uhr aufgestanden, geduscht und ein letztes Mal den Sonnenaufgang bewundert. Das sieht wieder nach einem heißen sommerlichen Tag aus mit über 35 Grad. Jetzt sind es schon fast 29 Grad. Wenn wir gut durchkommen, sind ir in der größten Mittagshitze schon in Slowenien kurz vor Österreich. Und dort soll es eher bewölkt sein mit Temperaturen knapp über 20 Grad.

Gestern Abend hatte es wieder ein wenig Bora gegeben, während wir mit unseren Stellplatznachbarn nochmal essen waren. Diesmal in der Pizzaria Richtung Seline. Geniale Pizza, die Mixgrillplatte so lala. Danach wurde der Rest verstaut und das viel dann auch gar nicht weiter auf, weil alle Ihre sieben Sachen verstauten, wegen der Bora. Biervorräte wurden schon Mittags verstaut, bzw. entsorgt. Stefan kam wie angekündigt mit seinem Reisetross nachmittags vorbei.

Kurzes herzliches verabschieden auf dem Stellplatz und um 07:00 Uhr war die Luft getankt und es ging die Küstenstraße Richtung Rijeka. - Wow, was ein schönes Gefühl den Deutz wieder zu starten und hinter dem Lenkrad zu sitzen.

Von der Bora vom Vorabend war Anfangs kaum etwas zu merken, aber sie kam wieder, so dass wir die Küstenstraße teilweise nur mit 30 - 40 km/h fahren konnten. Was passiert, wenn man nicht umsichtig mit dem Gaspedal umgeht, wenn der Wind von den Bergen pfeifft, konnten wir zweimal sehen. Zwei heftige Unfälle gab es auf dem Weg nach Rijeka. - Übrigens sind wir ja von Rab aus schon ein Stück die Küstenstraße nach Seline gefahren. Den oberen Teil empfinden wir wesentlich reizvoller.

Fotos können wir davon leider keine zeigen, weil ich es, wie in jedem Urlaub auch diesmal wieder geschafft habe meine Camara zu schrotten. In Rijeka haben wir dann eine kurze Pause eingelegt und unsere letzten Kuna ausgegeben. Dann ging es weiter Richtung Slowenien. Auf der Hinfahrt haben wir von Slowenien nicht viel gesehen, weil wir Nachts gefahren sind. Diesmal sehen wir etwas von Slowenien und wir sehen seit fast drei Wochen auch das erste mal wieder sattes Grün, Wiesen und Wälder. Eine schöne Gegend, die bei der nächsten Tour von uns auch mehr Auferksamkeit und Zeit geschenkt bekommen soll.

Bis zum Karawankentunnel hatten wir Sonnenschein und über 34 Grad. Ab Jubiljana konnten wir die Alpen sehen und was uns dort erwarten wird. - dicke Wolken. Und so war es dann auch. Raus aus dem Karawankentunnel und Zeitgleich mit dem ersten piepsen der GoBox kamen auch die ersten Regentropfen. Also entscheiden wir, dass wir nicht noch eine Nacht in Kärnten bleiben, sondern weiter fahren. Vielleicht wird es bei Salzburg schöner. Der Wetterbericht zumindestens versprach im Grenzgebiet zu Deutschland Sonnenschein bei 20 - 25 Grad. Unser MobyDick schnurrte die Autobahn durch Österreich, selbst an den Steigungen viel die Geschwindigkeit kaum ab. So sauber und rasant ist er noch nie gefahren. Vielleicht woollte aber auch unser MobyDick nachholen, was wir die letzten 13 Tage nicht gemacht haben, - bussen.

Ohne weitere Staus ging es mit dem ständigen Piepsen der GoBox Richtung Salzburg. Kurz vor Salzburg begann die GoBox anstatt zweimal zu piepsen, viermal zu piesen wenn die Eurosensoren über den Fahrspuren hingen. Also raus auf den Rasthof und die freundliche Frage an die Kassiererin, ob die Box hier aufgeladen werden kann. - Kartenaufladung geht nicht, nur Bar und Sie müssen 13,75 Euro nachzahlen. Mindesaufladungsbetrag 75 Euro. - Wow, und das kurz vor Salzburg und der deutschen Grenze. Aber auch Ösies können ein Herz haben und die Kassiererin gab mir den Tipp, nur nachzuzahlen und dann an der deutschen Grenze erneut nachzuzahlen. So könnte ich die Mindesaufladung von 75 Euro umgehen. Auf meine Nachfrage, ob das keine Ärger bei einer Kontrolle gibt, erwiederte sie; solange ich nicht weiter als 100km ohne aufgeladene GoBox fahre, könnte ich einfach nachzahlen ohne Konsequenzen. - Gut zu wissen, denn das Guthaben auf der GoBox ist nur ein Jahr gültig und bringt keine Zinsen.

Wir sind dann Salzburg City gefahren und wie im Forum zu lesen, gleich gesichtet worden. Leider haben wir keinen tauglichen Parkplatz gefunden, der mir ein paar Stunden Ruhe und meinen Frauen einen Stadtrundgang verschafft hätte. Somit haben wir lediglich eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und sind weiter nach Traunstein gefahren. Hier hatte ich noch den Festplatz im Kopf, auf dem man stehen kann. leider eine Baustelle. Aber wir haben ja Internet und das hat uns einen Stellplatz nahe Traunstein an einem Gasthof empfohlen. Hier sind wir eingekehrt und haben uns den Tagesstreß mit einem guten bayrischen Essen und einigen halben abgestreift. - Der Stellplatz selber ist nicht weiter erwähnenswert. Man parkt im Hof und darf kostenfrei übernachten.

Jetzt ist er rum der Sommerurlaub. Es ist angenehm hier, aber frisch. Wir sind überwältigt von dem satten Grün, dass wir in den letzten Wochen nicht gesehen haben. Frieda ist außer Rand und Band erst einmal über die Wiesen gerannt. Und ich muss es zugeben, das Bier hier schmeckt schon um Welten besser, auch wenn das kroatische Bier einen riesen Vorteil hat, wenn Schatzi fragt, wieviel man getrunken hat. So konnte man in Kroatien einfach sagen, eine Flasche und hatte trotzdem zwei Liter Intus. :-) - Aber das ist der Unterschied zwischen Quantität und Qualität und so genieße ich erst einmal ein paar frisch gezapfte Halbe, bevor es schlafen geht um Morgen nach Augsburg aufzubrechen.

Und dann heißt es bald mal wieder Abschied nehmen von schönen Erlebnissen und Berichten, bis wir wieder aufbrechen zu bussen. - Dieser Urlaub hat wieder gezeigt, auch wenn Neckermann & TUI schon vorher da war, es kommt darauf an, was man draus macht, dann bleibt es unvergesslich, auch wenn die Camera wieder geschrottet wurde.

10.08.2012

km 1867/ 468.284 - 06:30 Uhr Abfahrt Traunstein
km 2086/ 468.603 - 08:30 Uhr Ankunft Augsburg
km ...../ ......... - 02:30 Uhr Ankunft Wiesbaden

Mal schauen, was der Peter wieder so alles erstanden hat für sein Magirusersatzteillager. Wir fahren heute morgen ersrt einmal nach Augsburg und schauen uns die Stadt an, bevor wir die Ersatzteile verladen und weiter nach Stuttgart fahren, um unseren alten Wiesbadener Polizeibus zu besuchen.

Gut geschlafen nach dem reichhaltigen bayrischen Mal von gestern Abend, schlafen meine Frauen noch, als ich losfahre. Das bleibt auch so, bis wir in Augsburg ankommen. Die Stadt ist eine einzigste Großbaustelle. Aber hinter dem Hauptbahnhof gibt es einen großen Parkplatz. 24Std kosten 3 Euro und das ganze direkt im Zentrum. Da kann man nicht meckern. Meine Mädels werden auch pünktlich wach und nach dem Frühstück machen wir uns auf, um Augsburg kennen zu lernen. Das bedeutet für meine Mädels natürlich schoppen gehen.

Aber Augsburg hat mehr zu bieten. neben einer fein herausgeputzten Altstadt hat Augsburg auch die älteste Sozialsiedlung der Welt. - Beeindruckend ist die Fuggerei und beim schlendern durch die kleinen Gässchen der Fuggerei fühlt man sich in die Vergangenheit zurück versetzt. Mitten in der Stadt eine Insel der Ruhe und Idylle. Ein absolutes Muss, wennman Augsburg besucht. Anschaulich wird die Entstehung der Siedlung erklärt. Auch einen Luftschutzbunker kann man besuchen. Die Fuggerei ist auch heute noch bewohnt. lediglich eine Wohnung kann man besichtigen. Auch heute dürfen dort nur Menschen mit sozialer Not wohnen und es gibt eine lange Warteliste. Das ganze Viertel ist liebevoll restauriert. Der Mietzins beträgt wie zu Beginn 1521 auch heute umgerechnet nur 0,88 Euro und der Mieter muss täglich drei Gebete für den Gründer beten.

Nach dem Kulturteil haben sich meine Frauen auf gemacht Ihrer Lieblingskultur zu fröhnen, dem schoppen und ich bin noch ein wenig durch die Altstadtgassen Augsburgs geschlendert und ärgere mich, das unser Foto kaputt ist.

Gegen 14:00 Uhr kehren die Damen zurück und wir starten zu Peters Ersatzteillager auf. Das ist ein Haufen Zeug, ein Winkelgetriebe verladen wir mit viel Schweiß in den Kofferkeller. Alles andere ist zum größten teil in Kisten verpackt und findet Platz im Schlafzimmer. Der Rest wandert ins Heck. Mit reichlich Übergewicht gehts auf die Autobahn und da wir nun eh nicht mehr im Auto schlafen können, lassen wir mal das Wasser ab. danach hält unser MobyDick auch die Spur wieder besser.

Nächster Halt Stuttgart, dort steht der alte Wiesbadener Polizeibus von Harry & Claudia. Wir freuen uns tierisch die Beiden wieder zu treffen, klönen gemeinsam über Busse, Urlaub, Kroatien und die Welt. Gehen noch gemeinsam essen, bevor wir die letzte Etappe starten - nach Hause.

Um 23:30 Uhr gehts dann weiter zur letzten Etappe nach Hause. Lilli fragt, muss ich dann wieder im richtigen Bett schlafen? Man ist doch da zu Hause, wo man sich wohl fühlt! – Dann dreh wieder um und fahr weiter, ich will im Bus bleiben.

02:30 Uhr ist die Tour dann endgültig zu Ende. Lilli torkelt schlaftrunken aus unserem MobyDick und schläft gleich weiter. Samstag wird ausgeräumt und sauber gemacht, Bilder sortiert und die nächste Tour geplant.

13.08.2012

Ausgeräumt und geputzt hatten wir recht schnell am Samstag. Abends kamen unsere Nachbarn auch aus Ihrem Schwazwaldurlaub zurück und wir grillten gemeinsam bei lustigen Erlebnisgeschichten aus unseren Urlauben. Die letzten kompakten 2l Flaschen kroatisches Bier wurden geleert. Dazu gab es diverse edle Wässerchen aus dem Schwazwald. Sonntag haben wir dann komplett relaxt und Nachmiittags begonnen die Bilder zu sichten, 2,1Gbite. Heute der erste Arbeits – und Schultag. Für die Mädels begann er gleich um 08:00 Uhr, ich musste erst um 14:00 Uhr zum Dienst. Dafür durfte ich dann auch gleich komplett durcharbeiten, inklusive 3 Überstunden. - Da wir ab dem späten Nachmittag fast nur noch in Bereitstellung waren, konnte ich genüßlich dem Treiben der Feuwehr zuschauen und dabei am Tablet weiter Bilder sortieren und beginnen zu schreiben. So war der Tag dann auch nicht so schlecht.

@ Laso: Da kommen wir noch mal auf Dich zu, bist genau was wir brauchen. Ansprechpartner für Zubehör und vielleicht auch eine Adresse für ein Schlauchboot mit Motor 380cm – 420cm, 9,9 – 20 Ps, zerlegbar für den Kofferkeller. – Melde mich mal per PM.


So nun ist der Urlaub rum. Und auch beim Bilderschauen sind wir von Kroatien ganz bezuckert. Kroatien war ja nur unser Notanker, weil es mit Griechenland nicht klappte. – Nun sind wir ganz begeistert. Insbesondere, weil der Urlaub sehr günstig war und wir ziemlich perfektes Wetter und Stellplätze hatten.

Saubere am Meer liegende Campingplätze findet man zwischen 32 – 40 Euro für Mobil, drei Personen & Hund. Vereinzelt gibt es auch die "superduper" Plätze mit Animation & Co, diese findet man ab 45 Euro und müssen vor gebucht werden in der Hauptsaison. - WLan kosatet meistens extra.

Auto- und Minicamps mit sauberen Sanitäreinrichtungen und teilweise freiem Wlan beginnen bei 18 Euro in der Hauptsaison. So wie wir das gesehen und festgestellt haben, fanden wir überall einen Platz ohne Reservierung, teilweise sind die vielen Plätze an der Küste schwierig für Wohnbusse anzufahren, aber die Auswahl ist beträchtlich und wenn der eine nicht geht, funktioniert das nächste Camp 3km weiter.
Essen gehen ist kostengünstig, genau wie der Einkauf auf Märkten und Geschäften. Essen mit drei Personen inklusive reichlich Getränken umgerechnet 30 – 35 Euro. Ein Kilo frischen Fisch bekommt man für ca. 10 Euro, frische Calamari pro Kilo für 12 Euro. 1 KG Paprika, Tomaten, etc unter 1 Euro. Übrigens kann man sehr viel mit Euro bezahlen. Umrechnungskurs muss allerdings nachgerechnet werden. Es gibt zahlreiche Automaten und in Geschäften kann man immer mit Karte bezahlen

Die Gegend zwischen Rab und Zadar bietet reichlich Abwechslung zum reinen Badeurlaub. Naturschutzgebiete, Wasserfälle, Drehorte von CarlMay. Wobei ganz vorne natürlich das Mittelmeer für uns stand. Und hier gibt es überall schöne Strände zu finden, die zum baden und schnorcheln einladen. Zadar selber ist eine schön herausgeputze Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Vor allem sei die Wasserorgel erwähnt.

Leider können wir von dieser Tour nicht so viele Stellplatz – und Routentipps geben. Trotzdem möchten wir für die Anfahrt als Zwischenstopp in der Nähe von Villach (Kärnten/slowenische Grenze) den Nagelerhof erwähnen, den uns Edith&Peter empfohlen haben. Knapp 6km von der Autobahn entfernt, 20 km vor Villach, steht man auf den Wiesen hinter den Stallungen. Die Bäuerin versorgt einen mit frischem Brot und Milch. Die Kinder können im Stall umhertollen, beim melken helfen etc.

http://members.aon.at/nagelerhof/

Auf Rab gibt es zwei größere Campingplätze, der eine am Strand Paradieso San Marino, der andere bei der Stadt Rab.

Wir haben in Kampor den Tipp von Free&Easy gewählt. Ein kleines MiniCamp mit ca 15 Plätzen. Die Zufahrt ist etwas eng, aber es geht. Der Platz gehört zu einem Restaurant, was ebenfalls sehr lecker war. Rab selber kann man mit dem Bus im 2std Takt erreichen. Im Ort selber gibt es alles für den täglichen Gebrauch, außerdem kann man tageweise für 350Kunar führerscheinfreie Boote leihen.

Autocamp Planka, Tel.: 051772477 (www gibt es nicht)

Unseren Traumplatz hatten wir dann schon bei Seline gefunden, das wir gar nicht mehr weiter gefahren sind. Camp Igor. Bietet Platz für ca. 8 Mobile direkt am Wasser, 4 weiere Plätze versetzt in zweiter Reihe und weitere 4 Plätze hinter dem Haus auf der Anhöhe als Warteplatz, wenn unten nichts frei ist.. Außerdem gibt es Ferienwohnungen und zwei Wohnwagen mit Vorzelt und festem Grill. – Reservieren ist nicht möglich, auch wen die Homepage das sagt.

http://www.urlaub-anbieter.com/camping-appartments-igor.htm


Unser Fazit: Kroatien ist eine Reise wert und wir werden Kroatien wieder bebussen.

Sehr haben wir uns gefreut, dass hier soviele mitgelesen haben und offensichtlich Freude an unseren Touren haben. – Vielen Dank dafür.